Gestern Nacht wurde das Logenhaus, in dem am Samstag den 5.10. der sogenannte Zwischentag stattgefunden hat, mit Farbe attackiert. In dem Haus in der Emser Straße 12-13 in Wilmersdorf finden immer wieder Treffen des rechten Spektrums statt. Am Samstag beherbergte es um die 700 Zuschauer, von NPD Funktionären über autonome Nationalisten bis hin zu Burschenschaftlern aus schlagenden Verbindungen und 150 Aussteller, darunter die Identitäre Bewegung  aus verschiedenen Ländern.

Der Protest dagegen fiel leider erschreckend gering aus. Lediglich um die 40 Menschen waren anwesend. Die Rechten bewegten sich ohne Polizeischutz bis in die späten Abendstunden durch Wilmersdorf. Es blieb leider unsportlich.

Nächstes Jahr ist auf eine größere Mobilisation zu hoffen und vor allem, dass sich mehr Menschen aus ihrem Kiez nach Wilmersdorf bewegen und den Rechten Mördern und Hetzern wie Gabriele Adinolfi die  Zähne klauen.

Farbe ist nicht genug für das Logenhaus. Es bot nun schon zum zweiten Mal Raum für Personen, die den ideologischen Nährboden für den NSU geliefert haben. Auch zuvor tummelten sich im Logenhaus Rassisten und Kriegstreiber.Parteien wie die rassistische CDU und Firmen die von deutschen Kriegen wirtschaftlich profitieren wie z.B. Siemens Ag nutzten das Logenhaus in der Vergangenheit als Veranstaltungsort. Es gibt also genug Gründe in der Emser Straße 12-13 vorbei zu schauen.

Quelle: linksunten.indymedia.org, 9. Oktober 2013