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Metalclub Blackland Rock und Metal auch für Rechte

Das „Blackland“ in der Lilli-Henoch-Straße 1, nahe dem S-Bahnhof Greifswalder Straße, feiert heute sein 5-jähriges Bestehen. Nach außen hin geben sich die Betreiber Michael Parlow und Fred Gantenberg „unpolitisch“. So schreibt, das „Blackland“ über sich selbst, es läge auf der „»Dark Side of Berlin« … Diese Aussage hat allerdings nichts mit irgendwelchen politischen Gesinnungen zu tun, sondern ist nur ein Anhaltspunkt über die geografische Lage und die bevorzugte Kleidung der Gäste und der Gastwirte“ Doch ganz so „unpolitisch“ ist die Location nicht, das zeigt nicht nur ein Blick auf die Bands, die in den letzten Jahren von den Betreibern ange­heuert wurden.

Vom Ende einer unpolitischen Band Limited Booze Boys

Am 11. April 2015 feiert der Berliner Metalclub „Blackland“ am aktuellen Standort in der Lili-Hennoch-Straße in Berlin-Prenzlauer Berg sein fünfjähriges Bestehen. Als Headliner wird die Band „Limited Booze Boys“ aus Thüringen angekündigt. Die Band ist umstritten, spätestens seit bekannt wurde, dass ihr langjähriger Gitarrist Henning Haydt in den 1990er Jahren zum Kern der Jenaer Neonaziszene gehörte und dass gegen ihn im Zusammenhang mit dem Untertauchen des NSU-„Trios“ ermittelt wurde.