Archiv für NW-Berlin

Königs Wusterhausen Neonazis unterwandern Sportverein

Nach uns vorliegenden Informationen trainiert Mike Turau die 2. E-Jugend des Königs Wusterhausener Traditionsvereins SC-Blau Weiss Schenkendorf 1931 e.V. Der brandenburgische Sportverein beschäftigt damit einen langjährig aktiven Neonazi in der Kinder- und Jugendarbeit. Der Unterwanderung von Sportvereinen und Zivilgesellschaft durch Neonazis muss eine klare Absage erteilt werden.

Versand, Label & Konzerte Das Netzwerk der Berliner Black-Metal Nazis

Unbemerkt von einer breiteren antifaschistischen Öffentlichkeit hat sich mitten in Berlin ein Netzwerk von Anhängern des sog. „Nationalsozialistischen Black Metal“ (NSBM) eingerichtet, dass aufgrund internationaler Kontakte ein florierendes Geschäft mit entsprechenden Tonträgern, Merchandise und Fanzines etabliert hat, sowie mit der europaweiten Organisierung von Konzerten wichtige Funktionen innerhalb dieser neonazistischen Subkultur übernimmt.

Militante Neonazis Die Bürgerbewegung Hellersdorf

Im vergangenen Herbst kam es rund um den Bezug einer Notunterkunft für Geflüchtete in Berlin-Hellersdorf zu einer rassistischen Mobilmachung, die bundesweites Aufsehen erweckte. Zwar scheint die erste große Mobilisierung fürs Erste abgeebbt zu sein, jedoch geht die rassistische Hetze im Internet ungebrochen weiter und im Umfeld der Unterkunft sind steigende Zahlen rechter Übergriffe und Anschläge zu verzeichnen. Als Reaktion, auf einen erneuten Angriff am vergangenen Donnerstag, beleuchten nun umfassende Recherchen die gewaltbereiten und terroraffinen Strkuturen hinter der sogenannten „Bürgerbewegung Hellersdorf", der Partei „Die Rechte" und der militanten Neonaziszene in Berlin-Hellersdorf.

Christian Schmidt Anti-Antifa-Nachwuchs

Der Pan­kower Neo­nazi Chris­tian Schmidt tritt seit 2008 als Teil­nehmer neo­na­zis­ti­scher Ver­an­stal­tungen in Erschei­nung. Seit dem Jahr 2011 ist er im Neo­na­zi­netz­werk „Natio­naler Wider­stand Berlin“ aktiv und betreibt dort zun­ehe­mend Anti-Antifa-Arbeit. Nicht nur mit der Bei­hilfe zur Ein­schüch­te­rung und Bedro­hung von poli­ti­schen Gegner_innen tritt Schmidt in Erschei­nung, er selbst ist durch meh­rere Fälle von Bedro­hung und kör­per­liche Über­griffe akten­kundig. Grund genug, den Nachwuchs-Anti-Antifa und sein Umfeld einmal näher zu beleuchten.

Tolerieren und Wegschauen Akzeptierende Jugendarbeit mit Neonazis in Berlin-Buch

Seit 2012 hat sich der Ber­liner Bezirk Buch zu einem Schwer­punkt rechter Pro­pa­ganda ent­wi­ckelt. Ver­ant­wort­lich dafür ist die Kame­rad­schaft „Freie Natio­na­listen Buch“ (FN-Buch). Mit­glieder der Gruppe werden im örtli­chen Sport­ju­gend­club (SJC) bewusst geduldet und in Frei­zeit­ak­ti­vi­täten ein­ge­bunden.

Neonazi im Freibad Plötzensee Von Aussteigern und Aufhörern

Am 7. August haben wir Recherchen veröffentlicht, wonach im Freibad Plötzensee derzeit mindestens eine Person eine Tätigkeit als Schwimmeister ausübt, die in der jüngeren Vergangenheit durch neonazistische Aktivitäten aufgefallen ist.

Lebenszeichen II Was macht eigentlich Arnulf Priem?

In einer Moabiter Kneipe sitzend gibt der ehemalige Neonazikader dem Magazin „Report Mainz“ zum Jahreswechsel ein Interview und beteuert wie selbstverständlich: Nationalsozialist sei er „durch und durch“.

Ein Résumé Freie Nationalisten Berlin-Mitte

Im Jahr 2010 erklärte eine aktio­nis­ti­sche neo­na­zis­ti­sche Grup­pie­rung den ehe­ma­ligen West­ber­liner Bezirk Wed­ding zu „ihrem“ Akti­ons­raum. In den fol­genden Monaten machten sie durch eine Serie von Sach­be­schä­di­gungen, Gewalt­taten und Pro­pa­gan­da­ak­tionen auf sich auf­merksam. Nicht zuletzt auf­grund breit gefä­cherter anti­fa­schis­ti­scher Gegen­ak­ti­vi­täten schei­terte nach wenigen Monaten das Unter­fangen der „Freien Natio­na­listen Berlin Mitte“, sich in den Kiezen zu eta­blieren.

Lebenszeichen Arnulf Priem in Moabit

Seit einem Polizeieinsatz ist es öffentlich: Moabit hat das Zweifelhafte Vergüngen, den bekennenen Nationalsozialen, Rassisten und Antisemiten Arnulf-Winfried Priem in der Nachbarschaft begrüßen zu dürfen.