RNF-Vorsitzende in Ausbildung zur Sozialassistentin

Während die Berliner Landesvorsitzende der NPD-Unterorganisation „Ring Nationaler Frauen“ (RNF), Maria Fank, regelmäßig auf auf Veranstaltungen der militanten Neonaziszene als Rednerin in Erscheinung tritt, geht sie von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt einer Ausbildung zur Sozialassistentin nach. Wenn Neonazis, wie Maria Fank, in soziale Laufbahnen drängen, hat das nichts mit einer sozialen Ader zu tun, dahinter steckt ideologisches Kalkül. Im Juni 2013 gingen wir damit an die Öffentlichkeit. Seither wurde die Thematik durch mehrere öffentlichkeitswirksame Aktionen und Publikationen aufgegriffen. Wegen des zunehmenden öffentlichen Drucks brach die Neonazifunktionärin ihre Ausbildung Anfang 2014 ab.

Eigene Beiträge

RNF-Kader Maria Fank bald Sozialassistentin?

Die Landesvorsitzende des „Ring Nationaler Frauen“ (RNF), Maria Fank, geht an einer privaten Akademie in Berlin-Mitte einer Ausbildung zur Sozialassistentin nach.

Rechte Sozialassistenz Aktionen gegen RNF-Kader

Auf die Recherchen folgen mehrere Veröffentlichungen, sowie eine Outingaktion im Umfeld der Schule. Weitere Aktionen werden angekündigt.

Nach Outingaktionen Antifa-Kampagne zeigt erste Resultate

Recherchen, Veröffentlichungen und öffentlichkeitswirksame Aktionen erzielen erste Resultate. Ihre Ausbildungsstätte bleibt aufgrund von Protesten einen Tag lang geschlossen und Maria Fank gerät zunehemend unter Druck.

Weitere Aktionen Keine Ruhe für Maria Fank

Vorläufiges Fazit und Hinweis auf kommende Aktionen.

Externes zur Debatte

Nazis schüren Pogrom­stim­mung

Kundgebungsaufruf gegen Maria Fank

Ausbildungsstätte stellt Unterricht ein

Nazi-Chefin macht auf sozial

Schulfrei wegen Demo

Protest gegen Funktionärin der NPD

Berliner Akademie möchte NPD-Aktivistin Fank nach Protesten vor die Tür setzen

Kundgebung gegen Maria Fank

Maria Fanks gefährlicher Berufswunsch

Als Zeugin vor Gericht

Deutsche Mütter und Aktivistinnen

Weiblich, jung, rechts

Kundgebung vor Maria Fanks Berufschule

Chronik der Debatte
  • Maria Fank bald Sozialassistentin?

    Die Landesvorsitzende des „Ring Nationaler Frauen“ (RNF), Maria Fank, geht an einer privaten Akademie in Berlin-Mitte einer Ausbildung zur Sozialassistentin nach.

  • Nazis schüren Pogrom­stim­mung

    In einem Artikel der aktuellen Ausgabe der Berliner VVN-BdA-Zeitschrift „Unser Blatt“ (54) wird auf die RNF-Vorsitzende Maria Fank und ihre angestrebte Laufbahn als Sozialassistentin Bezug genommen. Anhand von Zitaten und konkreten Textbeispielen von Demonstrationen und anderen öffentlichen Anlässen, wird ihre Eignung zur sozialen Laufbahn in Frage gestellt.

  • Kundgebungsaufruf gegen Maria Fank

    Seit vergangenem Herbst macht die NPD in Berlin gegen Flüchtlinge mobil, dabei konzentrieren sich die Rechten vor allem auf die Eröffnung neuer Flüchtlingsunterkünfte. Gerade in Hellersdorf haben die Neonazis der NPD in den letzten drei Monaten massive Stimmung gegen eine Flüchtlingsunterkunft geschürt, um Wählerstimmen zu ergattern.

  • Ausbildungsstätte stellt Unterricht ein

    Auf­grund einer ange­kün­digten Demons­tra­tion gegen die RNF-Landesvorsitzende Maria Fank, die in Berlin-Mitte einer Aus­bil­dung zur Sozi­al­as­sis­tentin nach­geht, hat ihre Aus­bil­dungs­stätte, die Aka­demie für beruf­liche Bil­dung gGmbH, in der Alten Jakobstr. 83, den Schul­be­trieb für den 14. Oktober 2013 ein­ge­stellt.

  • Aktionen gegen RNF-Kader

    Auf die Recherchen folgen mehrere Veröffentlichungen, sowie eine Outingaktion im Umfeld der Schule. Weitere Aktionen werden angekündigt.

  • Nazi-Chefin macht auf sozial

    Schul-Zoff um eine der bekann­testen rechts­ex­tremen Frauen in Deutsch­land. Wegen Maria Fank, der Lan­des­chefin der NPD-Unterorganisation „Ring Natio­naler Frauen“, macht am Montag eine Ausbildungs-Akademie in Mitte dicht.Auf Ver­an­stal­tungen der gewalt­be­reiten und mili­tanten Ber­liner Neonazi-Szene ist Maria Fank ein gern gese­hener Gast.

  • Schulfrei wegen Demo

    Die Antifa for­dert, NPD-Kader Maria Fank aus ihrer Aus­bil­dung an der AFFB zu schmeißen. Die Aka­demie für beruf­liche Bil­dung (AFBB) hat schon im Vor­feld kapi­tu­liert. Den ganzen Montag bleibe die Schule geschlossen, schreibt Leiter Roland Schmidt in einer Pres­se­er­klä­rung.

  • Protest gegen Funktionärin der NPD

    Vor einer Berufs­schule in Mitte haben am Mon­tag­mittag etwa 30 Akti­visten gegen die NPD-Funktionärin Maria Fank pro­tes­tiert. Fank, die auch Lan­des­chefin des Rings Natio­naler Frauen (RNF) ist, absol­viert seit dem Sommer eine Aus­bil­dung zur Sozi­al­as­sis­tentin an der Aka­demie für beruf­liche Bil­dung (AFBB).

  • Berliner Akademie möchte NPD-Aktivistin Fank nach Protesten vor die Tür setzen

    Berufs­ziel Sozi­al­as­sis­tentin: Rechts­ex­tre­misten in sozialen Berufen sind ein sen­si­bles Thema. Werden ver­meint­liche oder tat­säch­liche Neo­nazis ent­tarnt, schlagen die Wogen hoch. In Berlin erhitzt ein sol­cher Fall der­zeit die Gemüter: Dort macht die NPD-Aktivistin Maria Fank eine Aus­bil­dung zur Sozi­al­as­sis­tentin.

  • Kundgebung gegen Maria Fank

    Am 14. Oktober 2013 ver­sam­melten sich rund 50 Men­schen in Berlin Mitte zu einer Kund­ge­bung gegen die Ber­liner Neo­na­zi­ak­ti­vistin Maria Fank.

  • Maria Fanks gefährlicher Berufswunsch

    Am ver­gan­genen Montag fand vor der AFBB Berlin eine Demo gegen die Aus­bil­dung von Nazi-Aktivistin Maria Fank zur Sozi­al­as­sis­tentin statt. Der Fall ist ein Para­de­bei­spiel für die Stra­tegie der Neo­nazis, Frauen gezielt im Sozi­al­be­reich zu posi­tio­nieren. Dagegen wehrte sich die Antifa.

  • Antifa-Kampagne zeigt erste Resultate

    Recherchen, Veröffentlichungen und öffentlichkeitswirksame Aktionen erzielen erste Resultate. Ihre Ausbildungsstätte bleibt aufgrund von Protesten einen Tag lang geschlossen und Maria Fank gerät zunehemend unter Druck.

  • Als Zeugin vor Gericht

    Rechts­ex­treme hatten Laden unter Tarn­verein ange­mietet, jetzt müssen sie raus. Füh­render Kame­rad­schaftler zusam­men­ge­schlagen. Seit mehr als zwei Jahren treffen sie sich in dem eins­tigen Gar­di­nen­laden, nun ist Schluss: Die Neo­nazis um den „Natio­nalen Wider­stand Berlin“ müssen ihren Treff in der Lich­ten­berger Lück­straße bis Ende Mai 2014 ver­lassen.

  • Deutsche Mütter und Aktivistinnen

    Rechts­ex­treme Frauen treten immer selbst­ver­ständ­li­cher offen als Prot­ago­nis­tinnen der Szene auf – inzwi­schen sind sie fester Bestand­teil einer braunen Image-Kampagne zur Akzep­tanz­ge­win­nung.

  • Weiblich, jung, rechts

    Auch wenn der Rechtsextremismus immer noch männerdominiert ist, wächst der Einfluss der Frauen doch stetig. Die "ganz unweibliche" Skrupellosigkeit - wie sie auch Beate Zschäpe verkörpert - sorgt bei vielen Beobachtern für Verwunderung. Dabei ist genau das gewollt: Die rechtsextremistische Szene nutzt die Weiblichkeit als Schafspelz. Dörthe Nath über rechte Frauen in Berlin und Brandenburg.

  • Keine Ruhe für Maria Fank

    Vorläufiges Fazit und Hinweis auf kommende Aktionen.

  • Kundgebung vor Maria Fanks Berufschule

    Rund 25 Antifaschist_innen haben sich heute erneut vor der Akademie für berufliche Bildung (AFBB) in Berlin-Mitte getroffen, um gegen die Ausbildung Maria Fanks zur Sozialassitentin zu protestieren und mit ihren Mitschüler_innen ins Gespräch zu kommen.